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Im
Oktober 1971, zum 25. Jahrestag der ersten Wahl zur Hamburgischen
Bürgerschaft, haben ehemalige Abgeordnete der KPD eine Stellungnahme
abgegeben. Darin heißt es unter anderem:
„Nach
der Zerschlagung des Faschismus waren sich in Hamburg alle
demokratischen Kräfte darin einig, dass Faschismus und Krieg nie
wiederkehren dürfen und die Hauptschuldigen – die Monopole – zur
Rechenschaft gezogen werden müssen.
Wir
erinnern uns heute an die gemeinsame Erklärung von Sozialdemokraten und
Kommunisten am 24. Juli 1945: ,Die katastrophalen Folgen der
Hitlerschen Politik sind der geschichtliche Beweis dafür, dass schon
immer die Anhänger des Friedens und die Vorkämpfer der
Völkerverständigung die wirklichen Patrioten und wahren Deutschen
gewesen sind und nicht die imperialistischen Schreihälse...' ...
Wir wissen, in Hamburg ist viel getan worden, die Wunden von Krieg und
Faschismus zu heilen. Wurde aber auch alles getan, was sich Kommunisten
und Sozialdemokraten damals, angesichts der schrecklichen Folgen einer
verfehlten Politik, vornahmen? Die Hamburger Arbeiter und Angestellten,
die vor 25 Jahren unter großen Entbehrungen die Betriebe wieder
aufbauten, wollten damit eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder
schaffen. Sie haben es nicht getan für das Profitstreben der
Monopolherren.
Wer
an die damalige Zeit denkt, muss doch aufhorchen, wenn der Vorsitzende
des DGB, H.O. Vetter, dieser Tage erklärt: ,Wirtschaftsverbände und die
politischen Wortführer der Ewiggestrigen haben sich zu einer unheiligen
Allianz zusammengefunden, um sich gegen jeden Versuch eines Abbaus
privater Macht und bestehender Privilegien zu wenden.'“
Magda Langhans, Kurt Erlebach, Hein Fink, Walter Möller, Hugo Gill
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